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Kretische Ernährung und Gesundheit

Kretische Ernährung und Gesundheit

Anhand des kretischen Ernährungsvorbildes wurde im Jahr 1960 von Gesundheits- und Ernährungswissenschaftlern das Muster der Mittelmeerdiät geschaffen, das in den vergangenen Jahren Gegenstand heftiger wissenschaftlicher Diskussionen war. Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass Personen, die sich an dieses Ernährungsvorbild hielten, einen geringeren Risikofaktor bei chronischen Krankheiten aufwiesen, während andere Gesundheitswerte verbessert waren. Dies ist von großer Bedeutung, da laut der Weltgesundheitsorganisation 60% aller Todesursachen auf chronische Krankheiten zurückzuführen sind, und die Einhaltung eines gesunden Lebensstils, bei dem natürlich die Ernährung inbegriffen ist, die Gefahr des Auftretens solcher Krankheiten verringert (www.who.int). ). Es wird darauf hingewiesen, dass ein gesunder Lebensstil die Gefahr des Auftretens von Herz-Gefäßkrankheiten um 83% mindert, die Gefahr des Auftretens von Diabetes bei Frauen um 91% und die Gefahr von Dickdarmkrebs bei Männern um 71%. Aufgrund dieser Daten muss die Rückkehr zur traditionellen Ernährungsweise für jeden von uns als dringende Notwendigkeit angesehen werden.

In den folgenden Abschnitten werden zusammenfassend einige der zahlreichen Untersuchungsergebnisse hinsichtlich des Einflusses der "Mittelmeerdiät" auf die Gesundheit aufgeführt. Es werden nur Ergebnisse aus Studien aufgeführt, die die Mittelmeerdiät als Einheit bewerteten und nicht ihre einzelnen Bestandteile (Olivenöl usw.).

Alles, was erwähnt wird, gilt auch für die kretische Diät von 1960, denn die Mittelmeerdiät wurde auf ihr aufgebaut. Es kann indessen nicht behauptet werden, dass die Ernährung anderer Mittelmeerstaaten in jenen Jahren den gleichen gesundheitlichen Nutzen hatte.

Langlebigkeit

Das Altern kann als Resultat biologischer Veränderungen, die durch die Anhäufung von nicht umkehrbaren Zellveränderungen auftreten, beschrieben werden. Die Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren, die diesen Vorgang beeinflussen. Die Sieben-Länder-Studie und andere Untersuchungen danach bewiesen, dass die kretische Diät (später Mittelmeerdiät) den Prozess des Alterns verlangsamt und folglich die Langlebigkeit fördert. Die Personen, die sich an die Mittelmeerdiät halten, leben länger, die Sterberate aus Krankheitsgründen und vor allem die Sterberate bedingt durch Koronarerkrankungen und Krebs ist vermindert.

Herz-Gefäßerkrankungen

Herz-Gefäßerkrankungen sind derzeit weltweit die Todesursache Nummer eins. In dieser Kategorie hält die Koronarerkrankung, deren charakteristisches Merkmal der akute Myokardinfarkt ist, den ersten Platz (www.who.int). Die Sieben-Länder-Studie war die erste, die die Beziehung zwischen kretischer Ernährung und Herzkranzgefäßerkrankungen nachwies. Dieses Ergebnis wurde durch zahlreiche Folgestudien bestätigt. Es zeigte sich, dass die Mittelmeerdiät neben dem akuten Myokardinfarkt auch Gehirnerkrankungen vorbeugt. Darüberhinaus wurde die Mittelmeerdiät auch mit gesenkten Werten des arteriellen Blutdrucks in Verbindung gebracht, und einige Studien berichten über ein verringertes Auftreten von Bluthochdruck (Hypertonie).

Die in Rede stehende Mittelmeerdiät darf wohl auch mit der Senkung verschiedener Werte, die das Auftreten von Herz-Gefäßerkrankungen beeinflussen, in Verbindung gebracht werden, beispielsweise Homocysteine und verschiedene Entzündungswerte.

Fettleibigkeit

Laut Berichten der Weltgesundheitsinformation kann 1/3 der erwachsenen Weltbevölkerung als übergewichtig und 1/10 als fettleibig eingestuft werden (www.who.int). Diese Zahlen machen die Fettleibigkeit, die weltweit an sechster Stelle aller Krankheitsverursacher steht, zu einem der größten Probleme der öffentlichen Gesundheit. Auch wenn im Augenblick noch erforscht wird, in welchem Zusammenhang die Mittelmeerdiät mit der Fettleibigkeit steht, haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass Personen, die sich an diese Diät halten, leichter sind und weniger Fettablagerungen im Bauchbereich aufweisen. Das ist von großer Bedeutung, denn die Anhäufung von Fett im Verdauungstrakt erhöht die Gefahr von Stoffwechselstörungen, die wiederum Voraussetzungen für das Auftreten von Diabetes und Herz-Gefäßerkrankungen schafft. Überdies gibt es Hinweise darauf, dass bei Anwendung der Mittelmeerdiät auf Dauer gesehen die Gewichtszunahme und das Auftreten von Fettleibigkeit langsamer voranschreiten.

Typ 2 Diabetes und Stoffwechselsyndrom

Die hohe Fettleibigkeitsquote, die in den letzten Jahren beobachtet werden kann, führt parallel zu einer Erhöhung von Stoffwechselsyndromen und Diabetes. Stoffwechselsyndrome sind häufig auftretende Störungen, die sowohl die Gefahr von Diabetes wie auch von Herz-Gefäßerkrankungen erhöhen. Sie sind gekennzeichnet durch zentrale Fettleibigkeit, erhöhte Glukosewerte, erhöhte Triglyceridwerte, erhöhten arteriellen Blutdruck und niedrige HDL Cholesterin-Werte. Die Befolgung der Mittelmeerdiät wurde mit der Minderung von Stoffwechselsyndromen und Diabetes in Verbindung gebracht. Bei bestehender Diabetes wurde festgestellt, dass bei Anwendung der Mittelmeerdiät die Krankheit besser kontrolliert werden kann, und bei Diabetes-Patienten im Anfangsstadium wurde beobachtet, dass bei Anwendung der Diät der Beginn der medikamentösen Behandlung hinausgezögert werden kann.

Krebs

Die Anwendung der Mittelmeerdiät scheint allgemein die Krebsgefahr zu mindern aber auch das Auftreten von Krebs an bestimmten Organen. Es scheint, dass bei Befolgung der Mittelmeerdiät das Auftreten von Krebs in den oberen Atemwegen, konkret in der Mundhöhle, Rachen, Speiseröhre und Kehlkopf seltener ist. Überdies gibt es Hinweise darauf, dass das Auftreten von Brust- und Kolorektalkarzinomen seltener ist.

Es wird kalkuliert, dass man 25% der Kolorektalkarzinome, über 15% der Brustkarzinome und mehr als 10% der Prostata-, der Bauchspeicheldrüsen- und Gebärmutterkarzinome durch die Anwendung der traditionellen Mittelmeerdiät vorbeugen könnte.

Alzheimer und Parkinson

Neuere Studienergebnisse behaupten, dass die Mittelmeerdiät die in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden Krankheiten Alzheimer und Parkinson beeinflusst. Bei Anwendung der Diät ist bei beiden Krankheiten ein Rückgang der Häufigkeit zu beobachten und bei Alzheimer geht die Sterbequote zurück.

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